Überfachliche Handlungskompetenzen – wie sie sich auf verschiedenen Ebenen fördern und entwickeln lassen

Referat an der Fachtagung Höhere Berufsbildung und Erwachsenenbildung

Dr. Annette Bauer-Klebl ist Projektleiterin am Zentrum für Hochschulbildung an der Fachhochschule St. Gallen (Hochschule für Angewandte Wissenschaften). Kompetenzprofil: Forschungs-, Beratungs- und Weiterbildungstätigkeit im Bereich Didaktik und Methodik, insbesondere Kompetenzdiagnostik und -entwicklung, Curriculumsentwicklung, Lernerfolgsevaluation, Schulqualität, Schulentwicklung, allgemeine, überfachliche sowie Wirtschafts- und Rechtsdidaktik, Evaluationen

Überfachliche Handlungskompetenzen sind gerade für das Lernen in der Höheren Berufsbildung und in der Erwachsenenbildung von grosser Bedeutung. So müssen Lernende zusammen mit anderen oder alleine lernen können, sie müssen sich etwa für das Lernen motivieren, einen Zeitplan erstellen, Wissen und Können aktiv erwerben und das eigene Lernen planen, überwachen und reflektieren können. Die Lernenden brauchen somit überfachliche Handlungskompetenzen wie etwa Team- oder Lernkompetenzen. Doch wie kann eine Bildungsinstitution gewährleisten, dass diese überfachlichen Handlungskompetenzen im gewünschten Ausmass im Rahmen der Aus- und Weiterbildung aufgebaut werden, so dass sie dem Lernenden bei Bedarf zur Verfügung stehen?
Im vorliegenden Beitrag soll dieser Frage nachgegangen werden. Es wird aufgezeigt, wie relevante überfachliche Handlungskompetenzen auf verschiedenen Ebenen aufgebaut und entwickelt werden können. Die Überlegungen werden an einem konkreten praktischen Beispiel veranschaulicht.