Fragen und Antworten (FAQ)

Allgemein: Was bedeutet SVEB?

SVEB ist die Abkürzung des Schweizerischen Verbandes für Weiterbildung. Dieser ist der gesamtschweizerische Dachverband der Weiterbildung und agiert als Fach- und Interessenverband. Informationen zum SVEB finden sich unter: alice.ch


SVEB 1 / Beginn: Kann ich mit dem Kursleiter (SVEB 1) beginnen, auch wenn ich noch nicht 150 Stunden unterrichtet habe?

Ja. Allerdings wird das Zertifikat SVEB 1 erst ausgestellt, wenn 150 Stunden unterrichtet wurden und die Unterrichtspraxis zwei Jahre gedauert hat. Die Praxisstunden müssen fremd bestätigt sein (Auftraggeber, Arbeitszeugnisse etc.).


Fachausweis / Praxisnachweis: Ich unterrichte seit weniger als vier Jahren Erwachsene, habe aber schon mehr als 300 Stunden Unterricht erteilt. Kann ich den Fachausweis trotzdem beantragen?

Nein. Um den Fachausweis zu beantragen, müssen die Praxisstunden fremd bestätigt sein (Auftraggeber, Arbeitszeugnisse etc.). Die Ausbildungspraxis muss über mindestens vier Jahre verteilt sein. Sie müssen warten, bis Sie die vier Jahre Ausbildungspraxis erfüllt haben.
Weitere Informationen dazu finden sich auf der Homepage des SVEB (Praxisnachweis).


Fachausweis: Was bedeutet „Zentrale Überprüfung der Kompetenznachweise durch den SVEB“ und wie läuft das Verfahren ab?

Um den eidgenössischen Fachausweis Ausbilder/-in zu erreichen, muss ein zweistufiger Antragsprozess durchlaufen werden. In einem ersten Schritt muss beim SVEB ein Zulassungsdossier eingereicht werden, in einem zweiten ein Qualifikationsdossier.
Das Zulassungsdossier umfasst verschiedene Dokumente und soll erst eingereicht werden, wenn alle Zertifikate der SVEB-Module 1-5 vorliegen. Nach dem Zulassungsentscheid der Kommission für Qualitätssicherung (QSK) kann das Qualifikationsdossier eingereicht werden. Dieses enthält unter anderem die Kompetenznachweise der SVEB-Module 2-5. Experten beurteilen diese und schliesslich entscheidet die QSK über Bestehen bzw. Nicht-Bestehen der zentralen Überprüfung. Bei Bestehen der zentralen Überprüfung stellt das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBF) auf Antrag der QSK den eidgenössischen Fachausweis aus.

Die folgende Darstellung zeigt den Prozess auf und findet sich in der „Wegleitung zur Prüfungsordnung Ausbilder/Ausbilder„.

Zentrale_Ueberpruefung

 


Fachausweis: Kann ich Module auch einzeln besuchen?

In der Regel werden bei uns die SVEB-Module 2 bis 5 in zwei „Blöcken“ (SVEB-Module 2/3 und SVEB-4/5)  besucht. Der Besuch von einzlenen Modulen (z.B. nur Modul 4) ist grundsätzlich möglich. Wir empfehnlen aber die Module 2 und 3 bzw. 4 und 5 jeweils gemeinsam zu besuchen und sind bei der Zulassung für nur ein Modul zurückhaltend.


Allgemein / Kosten: Kann ich bei meinem Wohnkanton eine Kostenbeteiligung beantragen?

Die Kursgelder des ZbW sind bereits durch die Fachschulvereinbarung der Kantone subventioniert und sind entsprechende Nettobeträge, sofern der Kanton die Ausbildung unterstützt (Kantone in der Ostschweiz: AI, AR, GL, GR, SG, SH, TG, SZ sowie das Fürstentum Liechtenstein). Somit kann keine weitere Unterstützung geltend gemacht  werden.


Allgemein / Kosten : Wie viel kosten die einzelnen Module?

In der Regel werden bei uns die SVEB-Module 2 bis 5 in zwei „Blöcken“ (SVEB-Module 2/3 und SVEB-4/5)  besucht. Der Besuch von einzlenen Modulen (z.B. nur Modul 4) ist grundsätzlich möglich. Wir empfehnlen aber die Module 2 und 3 bzw. 4 und 5 jeweils gemeinsam zu besuchen.

Die aktuellen Kosten sind in den jeweiligen Anmeldeformularen für die Module detailliert aufgelistet:

http://www.zbw.ch/hoehere-berufsbildung/Ausbildungen-fuer-Ausbildende/Erwachsenenbildung


Allgemein / Kosten SVEB: Wie teuer kommt die zentrale Überprüfung für den eidg. Fachausweis beim SVEB:

Die Prüfungsordnung des SVEB  verlangt eine Differenzierung der
Kosten. Die Gesamtkosten von 390.- werden auf je
eine Rechnung von Fr. 250.- vor der Zulassung und von Fr. 140.-
vor der zentralen Überprüfung aufgeteilt. Die Kosten für eine
allfällige Wiederholung stehen noch nicht fest.



Anwesenheit / „Fernstudium“: Ist es möglich, SVEB-Module auch ohne permanten Kontakt mit der Lerngruppe zu absolvieren?

Nein. Das Erreichen der SVEB-Zertifikate verlangt eine Präsenz von 80% der Teilmodule. Das Gruppendynamikseminar im SVEB-Modul 2 findet während vier Tagen und drei Nächten extern in einem Hotel statt und muss zu 100% besucht werden. Dispensen sind nicht möglich.



Was kann ich tun, wenn meine SVEB-Module 2/3 oder 4/5 abgelaufen sind?

Fünf Jahre nach Abschluss des letzten Moduls verfällt die Anerkennung der Module. Diese müssen durch eine „erleichterte Gleichwertigkeit“ wieder erlangt werden. Dafür ist der SVEB zuständig und informiert auf seiner Homepage über das Verfahren. Gerne beraten wir Sie beim Gleichwertigkeitsverfahren.


Ich habe den Fachausweis Ausbilderin und möchte mich nun als ÜK-Leiterin im Hauptberuf qualifizieren.

Wir bieten das „Diplom Berufsbilder/-in ÜK im Hauptberuf“ integriert in den Lehrgängen zum eid.g Fachausweis Ausbilder/-in an. Das bedeutet, dass wir unsere SVEB-Module Vorgaben zum Abschluss „Berufsbilder/-in ÜK im Hauptberuf“ angepasst haben und entsprechend die Teilnehmenden ihre Kompetenznachweise bereits aus dem Feld der überbetrieblichen Kurse schreiben. Wenn keine Module bei uns besucht wurden, können wir leider kein Angebot unterbreiten, welches zum erwünschten Diplom führt.


Ich bin ausgebildete Lehrperson der Volksschule. Wird mir diese Ausbildung angerechnet?

Die SVEB-Kurse richten sich an Personen, die in der Erwachsenenbildung tätig sind. Sie sind so aufgebaut, dass sie kompetenzorientiert Inhalte, Methoden und Didaktik vermitteln, wie sie in der Erwachsenenbildung gefordert werden.
Der SVEB ist Träger der Ausbildung und sieht leider für Lehrpersonen der Volksschule keine zeitliche Ermässigung im Sinne einer Anrechnung vor. Er bietet allerdings ein Gleichwertigkeitsverfahren für Personen an, die schon seit langem in der Erwachsenenbildung tätig sind und einen entsprechenden Nachweis von Kompetenzen und Aktivitäten vorlegen können.



SVEB ist die Abkürzung des Schweizerischen Verbandes für Weiterbildung. Dieser ist der gesamtschweizerische Dachverband der Weiterbildung und agiert als Fach- und Interessenverband. Informationen zum SVEB finden sich unter: alice.ch
Ja. Allerdings wird das Zertifikat SVEB 1 erst ausgestellt, wenn 150 Stunden unterrichtet wurden und die Unterrichtspraxis zwei Jahre gedauert hat. Die Praxisstunden müssen fremd bestätigt sein (Auftraggeber, Arbeitszeugnisse etc.).
In der Regel werden bei uns die SVEB-Module 2 bis 5 in zwei „Blöcken“ (SVEB-Module 2/3 und SVEB-4/5) besucht. Der Besuch von einzlenen Modulen (z.B. nur Modul 4) ist grundsätzlich möglich. Wir empfehnlen aber die Module 2 und 3 bzw. 4 und 5 jeweils gemeinsam zu besuchen. Die aktuellen Kosten sind in den jeweiligen Anmeldeformularen für die Module detailliert aufgelistet: http://www.zbw.ch/hoehere-berufsbildung/Ausbildungen-fuer-Ausbildende/Erwachsenenbildung
Die Kursgelder des ZbW sind bereits durch die Fachschulvereinbarung der Kantone subventioniert und sind entsprechende Nettobeträge, sofern der Kanton die Ausbildung unterstützt (Kantone in der Ostschweiz: AI, AR, GL, GR, SG, SH, TG, SZ sowie das Fürstentum Liechtenstein). Somit kann keine weitere Unterstützung geltend gemacht werden.
Die Prüfungsordnung des SVEB verlangt eine Differenzierung der Kosten. Die Gesamtkosten von 390.- werden auf je eine Rechnung von Fr. 250.- vor der Zulassung und von Fr. 140.- vor der zentralen Überprüfung aufgeteilt. Die Kosten für eine allfällige Wiederholung stehen noch nicht fest.
In der Regel werden bei uns die SVEB-Module 2 bis 5 in zwei „Blöcken“ (SVEB-Module 2/3 und SVEB-4/5) besucht. Der Besuch von einzelnen Modulen (z.B. nur Modul 4) ist grundsätzlich möglich. Wir empfehlen aber die Module 2 und 3 bzw. 4 und 5 jeweils gemeinsam zu besuchen und sind bei der Zulassung für nur ein Modul zurückhaltend.
Nein. Um den Fachausweis zu beantragen, müssen die Praxisstunden fremd bestätigt sein (Auftraggeber, Arbeitszeugnisse etc.). Selbständig Erwerbende, welche die Kurse auch selbst organisieren, reichen zum Nachweis geeignete Dokumente wie Kursevaluationen, Buchhaltungsunterlagen, Raummietverträge, Steuererklärung o.Ä. ein. Die erste Ausbildungspraxis muss vor mindestens vier Jahre stattgefunden haben. Sie müssen also warten, bis Sie die vier Jahre Ausbildungspraxis erfüllt haben. Weitere Informationen dazu finden sich auf der Homepage des SVEB (Praxisnachweis).
Um den eidgenössischen Fachausweis Ausbilder/-in zu erreichen, muss ein zweistufiger Antragsprozess durchlaufen werden. In einem ersten Schritt muss beim SVEB ein Zulassungsdossier eingereicht werden, in einem zweiten ein Qualifikationsdossier. Das Zulassungsdossier umfasst verschiedene Dokumente und soll erst eingereicht werden, wenn alle Zertifikate der SVEB-Module 1-5 vorliegen. Nach dem Zulassungsentscheid der Kommission für Qualitätssicherung (QSK) kann das Qualifikationsdossier eingereicht werden. Dieses enthält unter anderem die Kompetenznachweise der SVEB-Module 2-5. Experten beurteilen diese und schliesslich entscheidet die QSK über Bestehen bzw. Nicht-Bestehen der zentralen Überprüfung. Bei Bestehen der zentralen Überprüfung stellt das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBF) auf Antrag der QSK den eidgenössischen Fachausweis aus. Die folgende Darstellung zeigt den Prozess auf und findet sich in der „Wegleitung zur Prüfungsordnung Ausbilder/Ausbilder„. Zentrale_Ueberpruefung
Nein. Das Erreichen der SVEB-Zertifikate verlangt eine Präsenz von 80% der Teilmodule. Das Gruppendynamikseminar im SVEB-Modul 2 findet während vier Tagen und drei Nächten extern in einem Hotel statt und muss zu 100% besucht werden. Dispensen sind nicht möglich.
Wir bieten das „Diplom Berufsbilder/-in ÜK im Hauptberuf“ integriert in den Lehrgängen zum eidg. Fachausweis Ausbilder/-in an. Das bedeutet, dass wir unsere SVEB-Module Vorgaben zum Abschluss „Berufsbilder/-in ÜK im Hauptberuf“ angepasst haben und entsprechend die Teilnehmenden ihre Kompetenznachweise bereits aus dem Feld der überbetrieblichen Kurse schreiben. Wenn keine Module bei uns besucht wurden, können wir leider kein Angebot unterbreiten, welches zum erwünschten Diplom führt.
Die SVEB-Kurse richten sich an Personen, die in der Erwachsenenbildung tätig sind. Sie sind so aufgebaut, dass sie kompetenzorientiert Inhalte, Methoden und Didaktik vermitteln, wie sie in der Erwachsenenbildung gefordert werden. Der SVEB ist Träger der Ausbildung und sieht leider für Lehrpersonen der Volksschule keine zeitliche Ermässigung im Sinne einer Anrechnung vor. Er bietet allerdings ein Gleichwertigkeitsverfahren für Personen an, die schon seit langem in der Erwachsenenbildung tätig sind und einen entsprechenden Nachweis von Kompetenzen und Aktivitäten vorlegen können.
Fünf Jahre nach Abschluss des letzten Moduls verfällt die Anerkennung der Module. Diese müssen durch eine „erleichterte Gleichwertigkeit“ wieder erlangt werden. Dafür ist der SVEB zuständig und informiert auf seiner Homepage über das Verfahren. Gerne beraten wir Sie beim Gleichwertigkeitsverfahren.
Bei der Anmeldung zum Ergänzungsmodul muss das SVEB-Zertifikat „Praxisausbilder/-in“ vorliegen. Es handelt sich um eine konsekutive Ausbildung, welche nur bei erfolgreichem Abschluss der vorangehenden Stufen möglich ist. Zudem ist der Praxisnachweis (mind. 100 Stunden in Gruppen über mehr als 2 Jahre) innerhalb eines Jahres vorzulegen.